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Zur Lehre vom GemütZur Lehre vom GemütImpressumI. Gefühl als Besonderes im Seelenleben1. nicht Einzelwesen (Veränderliches), sondern Allgemeines2. nämlich Bestimmtheitsbesonderheit des zuständlichen Bewußtseins, also Lust oder Unlust3. stets mit Bestimmtheitsbesonderheit des gegenständlichen Bewußtseins zusammenII. Gefühl als Bestimmtheitsbesonderheit der Seele1. ein Besonderes gegenüber gegenständlicher Bestimmtheitsbesonderheit2. ein schlechthin Einfaches in jedem Seelenaugenblick, darum weder ‚‚Gefühlsmischung‛‛ noch ‚‚gemischtes Gefühl‛‛3. in seiner Besonderung jedesmal bedingt durch das gesamte Gegenständliche seines Bewußtseinsaugenblickes4. in seiner Art (Lust oder Unlust) vor Allem bedingt durch das ‚‚maßgebende‛‛ Gegenständliche des Augenblickes, das demnach den größten Gefühlswert von allem Gegenständlichen des Augenblickes hatIII. Gefühl als mannigfaltig verschiedene Bestimmtheitsbesonderheit der Seele1. besondert in Art und Grad2. keine weitere Besonderung3. die sogenannte ‚‚Gefühlsfärbung‛‛ ist ein besonderes Gegenständliches, nämlich die ‚‚Körperempfindung‛‛IV. ‚‚Gefühl‛‛ als besonderes Zusammen verschiedener Bestimmtheitsbesonderheiten der Seele1. ein Zusammen von Zuständlichem (Lust oder Unlust) sowie Gegenständlichem und zwar ‚‚maßgebendem‛‛ und ‚‚begleitendem (Körperempfindung)‛‛ Gegenständlichen2. die verschiedenen Einteilungen der ‚‚Gefühle‛‛ nach ihrem Zuständlichen und nach ihrem Gegenständlichen3. Die sogenannten ‚‚Äusserungen‛‛ des ‚‚Gefühls‛‛ als dessen WirkungenV. ‚‚Stimmungen‛‛ als besonderes Zusammen verschiedener Bestimmtheitsbesonderheiten der Seele1. ein Zusammen von Zuständlichem und Gegenständlichem2. ihr ‚‚maßgebendes‛‛ Gegenständliches ist ‚‚Körperempfindung‛‛3. also deutlich unterschieden von ‚‚Gefühl‛‛4. Das ‚‚Vage‛‛ und ‚‚Dunkle‛‛ der Stimmung ist begründet in ihrem Gegenständlichen allein5. insbesondere begründet in ihrem ‚‚maßgebenden‛‛ Gegenständlichen, der ‚‚Körperempfindung‛‛VI. Der sogenannte ‚‚Affekt‛‛ als Bestimmtheitsbesonderheit der Seele1. ein Zusammen von Zuständlichem und Gegenständlichem2. sein Zuständliches stets hochgradige Lust oder Unlust3. sein Gegenständliches weist als ‚‚begleitendes‛‛ und niemals als ‚‚maßgebendes‛‛ die Körperempfindung auf4. ist selber ein ‚‚Gefühl‛‛, dessen ‚‚begleitendes‛‛ Gegenständliches ( Körperempfindung ) sich aber durch grosse Intensität auszeichnetVII. ‚‚Gemüt‛‛1. = Inbegriff der ‚‚Gemütszustände‛‛ d. i. der ‚‚Gefühle‛‛ und Stimmungen der Seele2. = die im menschlichen Bewußtsein liegende besondere Bedingung des ‚‚Gemütszustandes‛‛ ( ‚‚Gefühl‛‛ oder Stimmung ) der Seele3. = die im Bewußtsein und im Leibe des Menschen liegende besondere Bedingung des Gemütszustandes der SeeleVeröffentlichungshinweise
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