Technische Voraussetzungen

Um den DFG-Viewer zur Präsentation Ihrer Digitalisate nutzen zu können, müssen Sie lediglich mindestens drei Komponenten über einen einfachen Webzugriff zugänglich machen:

  1. die beschreibenden Metadaten im METS/MODS- oder METS/TEI-Format,
  2. die Digitalisate mit einer Breite von idealerweise 1.000 bis 1.500 Pixeln und
  3. eine Bilddatei, die genau 108 Pixel breit und 50 Pixel hoch ist, und das Logo und/oder den Namen Ihrer Bibliothek zeigt.
  4. Optional können Sie außerdem einen von der DFG abweichenden Förderer angeben, in dem Sie auch für diesen ein Logo mit den genannten Abmessungen angeben.

Weitergehende Empfehlungen

Um trotz der zentralen Anzeige von Digitalisaten aus verschiedenen Repositorien eine größtmögliche Transparenz über deren Urheber zu gewährleisten, wird die Einrechnung einer Fußzeile oder eine andere geeignete Kennzeichnung der Bilddateien empfohlen. Auch dazu finden Sie Beispiele im Menü verlinkt.

Zusätzlich zur oben genannten Bildauflösung können Sie optional auch weitere Varianten bereitstellen. Neben der (in der Regel noch größeren) Originalauflösung des Digitalisats sieht das Metadatenformat noch eine kleinere Variante mit etwa 600 Pixeln Breite und eine Vorschau mit 150 Pixeln maximaler Ausdehnung sowie eine Download-Version im PDF vor. Der DFG-Viewer verwendet jeweils nur die größte zur Verfügung stehende Auflösung sowie die Vorschau- und Download-Versionen.

Der DFG-Viewer unterstützt das standardisierte OAI-Protokoll zum gezielten Abruf von Metadaten aus einem Repositorium. Die Schnittstelle Ihres Metadatenarchivs muss dazu das OAI-Verb GetRecord und das Metadaten-Präfix mets unterstützen. Die Verwendung einer solchen Schnittstelle wird empfohlen, da damit auch eine Vielzahl weiterer Dienste (ZVDD, DDB, Europeana) mit Metadaten versorgt werden kann. Hinweise zur Implementierung finden Sie ebenfalls im Menü verlinkt.

Darüber hinaus bietet der DFG-Viewer eine Reihe von Funktionen, deren Verwendung jedoch optional ist. Beispielsweise können Sie verschiedene Zoomstufen und Download-Versionen Ihrer Digitalisate anbieten, diese seitengenau mit persistenten Identifikatoren versehen und Strukturdaten als Inhaltsverzeichnis und Navigationshilfe anzeigen lassen. Dazu müssen Ihre Metadaten natürlich um die zusätzlichen Informationen angereichert bzw. die weiteren Varianten der Digitalisate ebenfalls über einen Webzugriff zugänglich sein.

Die in Frage kommenden Dateiformate, eine Dokumentation des verwendeten Metadatenformats und weitergehender Möglichkeiten, Hinweise zur technischen Umsetzung der Schnittstellen sowie Praxisbeispiele finden Sie unter den entsprechenden Menüpunkten rechts.