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Titel
Bambergische halszgerichts ordenung Hernach volgt das Register dits buchs [Christus und das Jüngste Gericht] Die Vorrede dis Buchs [Moses, der Gesetzgeber und Richter, im Gespräch mit seinem Schwiegervater Jethro] Von Richtern und Urteylern. [Vereidigung des Richters, Schöffen, Gerichtsschreibers und "Nachrichters" (Henker, Vollstrecker der Strafe) durch den Gerichtsherrn] [Anklage von Amts wegen: Ein Verdächtiger wird von zwei Gerichtsknechten dem Richter vorgeführt] Annemen der ubelteter von Ampts wegen. [Ein Kläger ruft den Richter an, jemand in Haft zu nehmen] Von Annemen eines beclagten Ubelteters so der cleger Rechts begert [Aufwendiges Tafeln als Ursache von Straftaten] Von den sachen darauß man Redlich anzeygung einer mißhandlung Nemen mage. [Peinliche Befragung] Von peynlicher Frage. [Zeugen vor Gericht] Von weysung der missetat. [Festsetzung des letzten Gerichtstermins] Das recht furderlich ergeen zulassen. [Rechts sitzt der Richter mit sechs Schöffen, links führt der Nachrichter mit seinen Knechten den Beklagten vor.] Von besitznng und beleutung des entlichen gerichts [Ein Verurteilter wird zur Richtstatt geführt. ] Von beychten und vermanen nach der verurteylung. [Strafwerkzeuge - Wiederholung des Titelholzschnitts, der im vorliegenden Exemplar fehlt] [Vor der Enthauptung; im Hintergrund ein Geräderter. ] Ein vorrede wie man mißtat peynlich strafen sol. wie gotßschwerer oder gotßlesterer gestrafft werden sollen. Straff der jhenen/ so die Romischen Keyserlichen oder Koniglichen majestat lestern. Straff der Muntzfelscher. Straff der unkeusch/ so wider die natur geschicht. Straff der verretterey Hernach volgen etliche bose todtung/ und von straff derselben tetter. Von unlaugenparn todtschlegen/ die auß solchen ursachen geschehen/ so entschuldigung der straffhalb auff ine tragen. Von ungeverdlicher entleybung/ die wider eines tetters willen geschicht/ ausserhalb einer notwerh. Hernach volgen etliche artickel von diebstal. Diebstal heyliger oder geweychter ding/ an geweychten auch ungeweychten stetten. Von straff oder versorgnuß der person/ von den man auß erzeygten ursachen ubels und mißtat warten muß. was ubeltetter auß geweychten oder gefreyhten stetten zunemen sein. Von einer gemeinen bericht/ wie die Gerichtschreyber die peynlichen gerichtßhendel gentzlich und ordenlich beschreyben sollen ... Von leybstraff/ die nit zum todt oder ewiger gefengknuß geurteylt werden sol. Von form der urteyl zu erledigung einer beclagten person. [Ächtung für eine Mordtat: Zwischen dem Richter (links) und dem Gerichtsdiener (rechts) die Bahre mit dem Leichnam des Ermordeten, dahinter drei Schöffen.] wie man einen morder oder todtschleger in die mordtacht erkennen sol. [Der Richter (links) berechnet die Gerichtskosten] wie die armen lewt in straff der mißhendel einander sollen zuhiff komen [Der Besitz eines flüchtigen Täters wird von dem Gerichtspersonal (Richter, Schreiber, zwei Schöffen) inventarisiert] wie es mit der fluchtigen ubeltetter gut sol gehalten werden. [Wiedererlangung geraubter Habe: Der Besitzer führt sein wiedergefundenes Pferd dem Richter vor] Von gestolner oder geraubter habe/ so in die gericht kumpt. [Der Richter händigt einem Totschläger einen Geleitbrief aus] Von vergleytung der todtschleger [Die Richter sollen kein Geld nehmen: Rechts ein geldgieriger Richter, der seine Börse von einem Büttel foltern läßt, damit sie Geld gibt; links ein Raubritter, hinter diesem der Teufel mit triumphierendem Lachen.] Kein geltbuß in peynlichen sachen on unsern willen und wissen zu nemen [Sechs Schöffen und ein Richter in Narrenkleidung halten mit verbundenen Augen Gericht.] Von alten mißprewchen der halßgericht [Vor einem Kollegium von fünf weltlichen Hofräten stehen zwei Ratsuchende in demütiger Haltung.] Von ratgebung unser weltlichen Rete/ in allen zweyfenlichen peynlichen sachen
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