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Titel
Abbildung Einer betrübten und wieder getrösteten Wittwen, Oder Unmaßgebliche Anweisung, wie allerhand Stands Wittwen, so wohl von vornehmen als geringen, in ihren bekümmerten Wittwen-Stand, nach denen Pflichten der Christlichen Liebe, heilsamen Policey-Gesetzen und Verordnungen, sonderlich die Noth- und Mangel-leidende durch die so genannte Wittwen-Cassen, Und andere leicht auszufindende Hülffs-Mittel könten consolliret, und ohne Beschwerung des Publici nothdürfftig unterhalten, mithin auch durch gewiße in Faveur einiger solchen Wittwen gemachte mildreiche Stifftungen dem gemeinen Wesen selbst viel gutes geschaffet werden. Wobey noch mit angefüget unterschiedliche Moralische Anmerckungen, die Wittwen und deren Stand betreffend, sambt einigen sonderbahren Wittwen-Historien und andern zu dieser Materie gehörigen Merckwürdigkeiten Widmung Der betrübten und wieder getrösteten Wittib Vorrede. Verzeichniß, derer in diesen Tractat enthaltenen Capitel. Caput I. Von denen Wittwen insgemein, wie mancherley dieselbe, ihren Stand, Alter, und Conditionen nach seyn, in was vor Betrübniß, und bekümmerten Zustand einige derselben leben, und durch wem vornehmlich dieselbe, in solchen gewisser massen, könten auffgerichtet, und getröstet werden. Caput II. Welcher Gestalt fromme und tugendhaffte bekümmerte und armseelige Wittwen in Göttlichen und Weltlichen Rechten höchst-privilegiret seyn, in solchen mitleidig angesehen, und allen und jeden sich ihrer bestens anzunehmen recommendiret werden, ja wie dem Publico und der Policey selbst daran gelegen sey, daß man dergleichen Wittwen wohl versorge, und dieselbige in ihren bedrängten Zustand nicht hülffloß lasse auch wie es beßtfalls die erste Christen mit Versorgung ihrer Wittwen gehalten haben. Caput III. Von der allgemeinen Einrichtung solcher Wittwen Versorgung, auff wie mancherley Art, und durch was vor Hülffsmittel solche ohne sonderliche Beschwerung deß Publici geschehen könne. Caput IV. Von hohen Stands Wittiben, als Fürstlichen, Gräfflichen und Adelichen, und wie dieselbe, vornehmlich diese leztere bedürfftiger maßen von denen Ihrigen könten versorget werden. Caput V. Von Bürgerlicher armer Wittwenversorgung, wie dessen Directorium eingerichtet seyn müsse, und was dasselbe in Ansehung der ihrer Inspection untergebenen Wittwen zu bemercken habe. Caput VI. Von denen so genannten Wittwencassen, welche dermahlen in unterschiedlichen grossen Reichs- und Handelsstädten sehr in Gebrauch gekommen, und von unterschiedlichen, freywillig zusamm getrettenen Interessenten, unter sich selbst, in Faveur ihrer etwan künfftig zu hinterlassenen Wittwen auffgerichtet und gebliebet worden, welches die beste Art derselben sey, und was auch ferner der Ordnung und Einrichtung wegen, dabey zu bemercken seyn möchte. Caput VII. Von denen Priester-Wittwen-Cassen, wie dieselbige gar füglich anzulegen, und der Fundus darzu ohne Beschwerung des Kirchenstadt oder Land-Aerarii auszufinden sey. Caput VIII. Von einer Handwerckswittwencassa, und zwar was allbereit viel löbliche Teutsche-Handwercks-Zünffte, Aemter und Gilden, vor gute Stifftungen und Anstalten zu Versorgung ihrer Wittwen, unter sich haben, wie solche noch könten ferner vermehret, auch wo solche noch nicht eingeführet, durch leichte Mittel in Übung gebracht werden. Caput IX. Von Versorgung der Soldatenwittwen, und woher die Mittel zu ihrer Verpflegung ohne Beschwerung des Publici oder kriegs-Aerarii könten genommen und dem Militairetat noch einiger massen dabey Nutzen geschaffet werden. Caput X. Von der Versorgung armer Baurenwitwen und Waysen, und woher auch zu solchen benöthigte Mittel herzu nehmen werden. Caput XI. Von unterschiedlichen allbereit hin und wieder löblich errichteten Wittwen-Versorgungs-Stiftungen, welche damit anderwerts, dergleichen geschehen möge, Anreitzungen geben können. Caput XII. Christliche moralische Anmerckungen die Wittwen und deren Stand betreffend, und zwar erstlich ein Extract aus der Tugendschule der Christen. Part III. Cap. 8. Von den Wittwenstand und Schreibung zur andern Ehe. Folgende zwey nützliche Tractaren, werden ehstens auch zu erwarten seyn.
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