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Titel
Sachsenspiegel: Lehnrecht. Add: Weichbild. Dietrich von Bocksdorf: Remissorium Remissorium mit sambt dem weichbilde und lehenrecht. Got geb seiner sele rat, der diß buch getichtet hat Eck von Repchan sein pflege unser frau... Von des rechten gebot. Nota ji soelt wissen das dz natürlichen unn goetlichen rechten gebot dreierley sei an jm selber... Von treulosen. Auff das jr eygentlichen wißsend die rechtloß seind alle die rauber oder dieb seind siin seid rechtloß... Wie der zwelff tafeln recht auf kumen ist. Nota. Do das reich an die Roemer kam und stond do gewaltigklichen, do warent sy angeschrieben recht... Wie Magdeburg von weichpildrecht aufgesetzt ist. Der x artickel. Hie vernenibt wie die statt zu MAgdeburg aller erst besetzet ward mit des landes wilkur unn bestetigt an den rechten... Wie den von Magdeburg der pfaltz gemacht ist. Der xiii artickel. Nun vernembt wie jn der künig den pfaltz machte. Er nam dyeselben vier mann von schartaw und vier thumherren dye ampt von dem thum hetten... Von der richter underschit. Richter sind dreierlei als recht richter dieselber iurisdictionem haben und gericht als fursten und freiherren... Nota practicam. Als hie gesprochen ist soll ein man sein eygen vergeben dz ist verreychen und vernempt dz wort soll dz ist zu vernemen... Von gerete und was darzu gehort. Der xxiiii artickel. Wolt ir hoeren und vernemen was zu dem gerete gehoeret, do gehoeret zu alle weibliche kleidung und verschniten tuch... Von hergewette. Der xxv artickel. Hort nun und vernembt was zu den hergewet gehoert in weichpild. Dartzu gehoert des mannes bests pferd... Von ungericht. Der xxvii artickel. Hoerent wie man einen man bestätigen soll in weichbild der beklagt wirt umm ungericht do man handhafft that nit an bewesen kan... Wenn der kampff sein hantgemel benennen soll. Der xxxiii artickel. Ein schepffenber freiman bedarff sein hantgmel beweisen noch sein vier anen benennen, er sprechen dann sein kampfgenossen an kempflichen mit recht. Von notturft klage. Der xxxix artickel. Allerhand notturfft klag dye über nacht die richt nyemand wann der burggraf. Von dem richter der stat zu Magdeburg. Der xlv artickel. Ir hoecher richter zu MAgdeburg hat drei vogtding in dem iare, eines zu sant Agatha tag... Von gab. Der lv artickel. Ob die richter und die schoeppen abgestorben seind in weichbilde man mag wol die benck bestzen umb ein gab ob man dz bedarff... Von gab in siechbedt. Der lxvi artickel. Kein man noch kein weib mügent in siechbedt seins gutes nit vergeben über iii schilling on erben urlaub noch ein weibe on jres mannes urlaub. Von zweyen gleichen wunden. Der lxxxiiii artickel. Fundent sich zwen undereinander in weichbild gleich wunden, der ein geet zu dem richter in sein hauß und klaget... Warumb die ratherren einen zu sprechen mügen und wie hoch. Die c artickel. Die ratmann von der stat mügen keinen man besagen umb kein schulde es geschehe dann vor... Von schedlichen thieren. Der cxxiii artickel. Wer also helt einen glumenden hund oder zamen wolff oder eynen hyrßbere oder affen waz sy schadens tund den soll der gelten der sy gehalten hat. Hye vahet an das lehenrecht. Der menschen gedencken gebrächlichen seind und die schar ist auch nit genug wann was die menschlich vernunft begriffen mag... Capitulum primum. Wer an lehenrecht kommen will der volge dises buchs lere. Aller erst soellen wir wissen das der hoerschilt an den künig beginnet und in dem sibenden endet. Von des reiches dienst, wie man das mit urteyle gebieten soll von den kurfürsten... Das iii capitel. Des reiches dienst das dem mann geboten wirt mit urteyl sech´ wochen vor dem tag ee er faren soll und im das gekündiget wirt... Von geding und von lehens gewere wue man die gewere gezeügen mag. Das v capitel. Zweyen mannen mag der herre ein gutt leyhen, also das eyner die gewere daran hab und der ander das geding... Wer ein fürsprech zu lehenrecht sein mag und urteil finden und wa einer an dem urteil misstut... Das ix capitel. Der eines herren mane ist fürsprech mag er wol sein und urteyl vinden inn lehenrecht las hab er auch kein guter von dem herren... Wie ein man belehent soll sein von seinem herren der ein gezeüg mag gesein zu lehenrecht... Das xii capitel. Der man hab von seinem herren ein halbe hufe oder ein gut das v schilling gelt beweyset sein in lehenrecht... Wie sich der man an dem gut verschweigen mag an dem obherren, wann man den gut an in volget... Das xv capitel. Ob ein herr seinen mannen gutes lagnet vor den oebersten herren oder es nit benennet wann er es empfieng und er es durch recht benemen soll... Von ungebornen waisen die gedinge brechen mugen an ires vatters lehen und von ebenbürtigkeit welich dienst ein man on lehen haben mage. Von Vanen lehen. Das xx capitel. Wenn der sun lebt nach des vatters tos also lang das man sein stymm hoere in den vier wenden des hauß so ist et beerbet mit seines vaters lehen... Wie ein herr on schulde bleibt ob er seinen man zu mann nit empfahet was dem der man mit seinen erworben hat... Das xxiii capitel. Wenn aber der herr urteil frag et seis manns ob ym yener sein manschafft also geboten hab... Von kinder iarzale, wie lang si vormunden haben sollen... Das xxvi capitel. Kinder jarzal ist xiii jar und vi wochen von jr geburt, bedürffen sy farnach vormunden on sy yemandt betädingen woelle an lehen rechte... Stirbet ein man der sun hat in der iarzal als er sein gut enpfahen sol er auch eines herren sun sturb in der iarzale von dem man gut empfahen solte... Das xxvii capitel. STirbt ein man der sun hat in der iartzal als er sein gut emofahen sol, damit ist den sun sein gut nit enpfurt als het es sein vater nit enpfangen... Ob man vil leüten ein gut leihet wie sy dz teylen mügen... Das xxxii capitel. Man mag vil brudern ein gut leihen ob syes mitt gesampter hand empfahen und geleich gewer daran habend... Wer lehens gewere darben soll wo man kein unschuld für gethon mag zu lehenrecht... Das xxxix capitel. man soll niemantz weisen aus seinen geweren, es sey dann das sy ym mit recht angewunnen werd... Wie vil und wie manig sach der herr auf den man gezeügen mag in lehenrechte von hersteure... Das xlvi capitel. Nicht wann drei sachen mag der herr auff den man gezeugen waz der in lehenrecht thut oder spricht oder gelobet... Warumb ein man bürgen setzen soll und von guttes ansprach. Das lii capitel. Spricht ein man gut an daz im der herr nit bekennet unner der gewer darbet et muß im bürgen setzen für sein gewet und für seiner mann buß... Von gut das ein man enpfechte mit einer frawen in vormuntschaffte und was auch ein fraw verleiist von dem gedinge. Das lvi capitel. Auch mag ein man gut dnpfahen mit einer frawen also das er sy an den gut verstae und volge damit an einen andern herren... Was die kinder geleihen mügent von angefelle oder von fluchtsale und was einer wider gott leihet. Das lviii capitel. Kind mag kein gut leihen die weil sy beide in iaren sind und angefell damit ob es ym selbs gelihen ist... Wie ein amptman seinen herren gut nit empfremden mag. Das lxii capitel. Noemandt mag seinen herren gut mit der gewer empfieren des amptman er ist ob er es jm zu lehen zusaget wann jm sein herr alles sein gut in seine gewalt bevolhen hat... Wie ein man sein gut ausziehen soll. Das lxvi capitel. Kumbt der man zu dem herren in der iartzale und will er sein gut aus ziehen, behelt sich der herr oder beschleüst sich in einer bürge... Warumb ein man seinem herren wettet und was er im wettet von gewer und von buss... Das lxix capitel. Der man wetet seinem herren umb yegkliche schuld die gewettes wert ist er näme sich es zehand ab auff den heyligen. Ob zwey derffer umb einen reyngraben kriegen. Das lxxi capitel. Ob zwey doerffer um einen rainfragebn kriegen die nächsten doerffer due darbey soellen ligen sy bescheyden mit gezeüge... Von lehenwere in vormundschafft, wie manlehens gewere gezeugen soll. Das lxxv capitel. hat ein man gut in geweren anlehnunge von vormundschaft seines weibes oder kindes oder läst ein man seinen bruder sein gut auff in sein gewere... Hie vahet an das remissorium. Aabt. Babst. babst nach geistlichen rechten das got selber gegeben hat so soll man gehorsam sein dem pabst und allen ertzbischoffen, ebten proebsten und irn undertonen, weichpild articulus i. Causam debiti. Causam debiti unusquisque dicere debet libro iii, articulo xli. Diener. Diener der diener mueß beleiben bei den erben oder mueß seins lehens enerben ob der diener entlief was er woll vervallen sei, libro i articulo xxii lehenrecht, capitulo lx in glosa. Eygne gewalt. Eygne gewalt mit eigner gewalt sol niemant daz sein widernemen sunder er sol daz vordern mit recht thut er es aber so verleißt er seinr echt, libro tertio articulo xiiii in glosa. Fahen wer eines mannes knecht fahet oder schlecht der soll den herren und dem knecht bussen, libro ii articulo xxx... Gebawer. Gebawer der gebauer mag sein gut nit gelesen mein gebaur und der acker ist auch mein, lehenrecht capitulo xli in glossa. Geruchte. Geruchte wirt der man mit geruchte geladen für seines herren hauß er muß volgen unt thut wider sein treü nit, libro tertio, articulo lxxviii. Habe. Habe, ein hab die beleybet ymmer mein ich lasse sy dann mitt willen, vide supra ssuper verbo dinge. Ja. Ja oder nem sol der man sagen zu der schuld die der man selb schuldig ist, libro i articulo x, lehenrecht capitulo lxviii. Einband und Fragmente
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