Hinweise zur Bildbearbeitung
Hier finden Sie Hinweise zu Dateiformaten, Auflösungen und Fußzeilen der Grafiken, deren Bereitstellung für die Nutzung des DFG-Viewers obligatorisch sind. Dabei kann grundsätzlich zwischen dem im Betrachter anzuzeigenden Bibliothekslogo und den eigentlichen Digitalisaten unterschieden werden.
Dateiformate
Für die Anzeige im Browser eignen sich vor allem die Formate GIF und JPEG. Beide Formate haben zwar auch ihre Nachteile (GIF-Grafiken dürfen höchstens aus 256 Farben bestehen, während JPEG-Bilder nur verlustbehaftet komprimiert werden können), haben aber mangels geeigneter Alternativen eine große Verbreitung gefunden und werden entsprechend von allen gängigen Browsern unterstützt.
GIF ist damit für das Bibliothekslogo eine gute Wahl, während Sie die Digitalisate im JPEG-Format ablegen sollten.
Das unkomprimierte BMP-Format ist aufgrund der erheblichen Dateigröße ebenso ungeeignet wie das in der Digitalisierung verbreitete TIF-Format, das oft eine Reihe von Bild-Metadaten enthält. Das moderne PNG-Format ist den genannten Formaten GIF und JPEG zwar überlegen, wird aber leider von älteren Browsern nicht korrekt interpretiert, wenn es Transparenzen enthält.
Auflösungen
Das Bibliothekslogo muss in jedem Fall in einer Auflösung von 108x50 Pixeln vorliegen. Bei der Gestaltung haben Sie natürlich freie Hand. Es wird im Standard-Design des DFG-Viewers oben links angezeigt und mit der Webseite verlinkt, deren Adresse Sie in der Metadaten-Datei angegebenen haben. In der Regel ist das die Homepage Ihrer Bibliothek. Hinweise und Vorlagen finden Sie bei den Beispielen.
Prinzipiell können Sie auch für jedes Digitalisat individuell ein abweichendes Logo und/oder einen abweichenden Link angeben - etwa Logo und Link zu einem Drittmittelprojekt, dem das Digitalisat entstammt. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Beschreibung des Metadatenformats.
Die Digitalisate müssen in mindestens einer und höchstens fünf verschiedenen Auflösungen bereitgestellt werden:
- In der Standard-Ansicht wird das Digitalisat mit einer Breite zwischen 1.000 und 1.500 Pixeln angezeigt.
- Optional: Die Bereitstellung einer webtauglicheren Auflösung wird empfohlen, ist aber keine Pflicht. Der Benutzer soll das Digitalisat in voller Breite betrachten können, ohne dabei horizontal scrollen zu müssen. Es sollte daher eine Breite von 600 Pixeln nicht unter- und eine Breite von 1.000 Pixeln nicht überschreiten.
- Optional: Ein besonders hochauflösender Zoom wird erreicht, wenn das Digitalisat außerdem noch in Originalgröße bereitsteht. Diese Grafiken haben in der Regel Breiten von 2.000 Pixeln und mehr.
- Optional: Wenn Sie Einzelseiten und/oder Gesamtwerk zudem im PDF vorhalten, blendet der DFG-Viewer automatisch einen Download-Button ein, über den der Nutzer die aktuelle Seite bzw. das Gesamtwerk herunterladen kann.
- Optional: In einer späteren Version des Betrachters ist die Unterstützung einer Vorschau-Ansicht geplant. Diese soll in einer Übersicht mehrere Seiten gleichzeitig anzeigen und eine grafische Navigation durch das Werk erlauben. Diese Funktion benötigt kleinere Varianten des Digitalisate mit höchstens 150 Pixeln Höhe und Breite.
Fußzeilen
Zur Kennzeichnung Ihrer Digitalisate wird die Einrechnung einer Fußzeile empfohlen. Damit kann ein Benutzer nicht nur auf den ersten Blick die Herkunft des Digitalisats bestimmen, sondern gegebenenfalls auch noch weitere Informationen ablesen. Denkbar wäre beispielsweise die Angabe einer persistenten URL oder der URN des Digitalisats, um es im wissenschaftlichen Kontext zitierfähig zu machen.
Für Digitalisate aus DFG-geförderten Projekten gilt zudem die Empfehlung, dass die in jedes Einzelbild einzurechnende Fußzeile in Graustufen oder Schwarz/Weiß gehalten und mit dem Logo der digitalisierenden Bibliothek sowie dem Logo der Deutschen Forschungsgemeinschaft versehen wird. Hinweise und Vorlagen finden Sie bei den Beispielen.